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COPG CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-404407 | 20 µg | $397.00 |
COPG1 kodiert die Gamma‑Untereinheit des Coatomer‑Proteinkomplexes I (COPI), eines zytosolischen Mantelkomplexes, der die Vesikelknospung und die Frachtauswahl beim retrograden Transport vom Golgi zum endoplasmatischen Retikulum sowie innerhalb der Golgi-Zisternen vermittelt. COPG wirkt zusammen mit anderen COPI‑Untereinheiten an der Mantelassemblierung mit, um den Membrantransport, die Organisation des Golgi und die Rückführung ER‑residenter Proteine über Sortiersignale zu regulieren und so die Proteinreifung und die Homöostase des sekretorischen Weges zu unterstützen. Störungen des COPI‑abhängigen Transports können ER‑Stressantworten, Glykosylierung und Proteostase beeinträchtigen und verknüpfen die Funktion von COPG1 mit Signalwegen, die für Zellwachstum, Differenzierung und Stressanpassung relevant sind. Veränderte Sekretions- und Transportprogramme werden häufig von proliferativen und immunassoziierten Krankheitszuständen genutzt, wodurch COPG1 ein geeigneter Ansatzpunkt für mechanistische Studien zu Membrantransport und Organellendynamik ist.
Das COPG CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des COPG1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des COPG1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von COPG1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die COPG-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von COPG1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der COPG-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.