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CELSR3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405116-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CELSR3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405116-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CELSR3 kodiert den cadherinartigen EGF-LAG-Siebenfach-Transmembranrezeptor vom G‑Typ 3, ein atypisches Cadherin, das an der Zelloberfläche als Adhäsions‑GPCR fungiert. Es ist an der Signalübertragung der planaren Zellpolarität (PCP) sowie an kontaktabhängiger Kommunikation beteiligt, die während der Entwicklung die Gewebepolarität, die neuronale Migration und die Axonführung prägt. Über Interaktionen mit zentralen PCP-Komponenten und Regulatoren des Zytoskeletts trägt CELSR3 zu einer koordinierten Zellausrichtung und zur Musterbildung von Neuriten bei. Eine veränderte Expression oder Regulation von CELSR3 wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und zudem in krebsbezogenen Kontexten untersucht, in denen Polarität und Zell‑Zell‑Adhäsion Invasion und Tumorarchitektur beeinflussen.
CELSR3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CELSR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CELSR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CELSR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CELSR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.