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CD69 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416315-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen CD69 kodiert CD69, einen früh aktivierungsinduzierten C‑Typ-Lektinrezeptor, der nach Stimulation über Antigenrezeptoren oder Zytokine auf T‑Zellen, B‑Zellen, NK‑Zellen und anderen Leukozyten rasch hochreguliert wird. CD69 moduliert die Migration von Immunzellen und ihre Gewebsretention, unter anderem durch funktionelle Interaktionen, die das S1PR1‑abhängige Auswandern beeinflussen, und es prägt nachgeschaltete Entzündungsprogramme, die mit NF‑κB/MAPK‑Signalwegen und der Zytokinproduktion verknüpft sind. Eine dysregulierte CD69‑Expression wurde mit veränderten Zuständen der Immunaktivierung bei Autoimmun- und Entzündungserkrankungen, in Tumor‑Immunmikromilieus sowie im Kontext chronischer Infektionen in Verbindung gebracht. Die Geneditierung von CD69 ermöglicht mechanistische Untersuchungen zur Lymphozytenaktivierung, -migration und -immunmetabolischen Regulation und erlaubt zudem die funktionelle Analyse von Immunzellsubsets in Kokulturassays, Organoidmodellen und beim in‑vivo‑Immunprofiling.
CD69 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD69-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD69 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD69-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD69-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD69-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD69-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD69-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD69-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD69-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.