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TCF-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400821-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TCF-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400821-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TCF7L1 kodiert den Transkriptionsfaktor TCF-3, ein DNA-bindendes Protein der High-Mobility-Group (HMG), das als zentraler nukleärer Effektor des kanonischen Wnt/β-Catenin-Signalwegs fungiert. TCF-3 integriert Wnt-Signale mit Korepressor- und Koaktivator-Komplexen, um Chromatinzustand und Transkriptionsprogramme zu steuern, die Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Differenzierung kontrollieren, mit besonders wichtigen Funktionen in der Biologie von Stamm- und Vorläuferzellen. Durch die Modulation der Expression von Wnt-Zielgenen und die Wechselwirkung mit MAPK- sowie epigenetischen Regulationswegen trägt TCF-3 dazu bei, Schwellenwerte für Linienfestlegung und Gewebehomöostase zu definieren. Eine fehlregulierte TCF7L1-Aktivität und veränderte Wnt-Signaldynamiken werden mit onkogener transkriptioneller Reprogrammierung und Entwicklungsphänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien in Krebs- und Differenzierungsmodellen unterstreicht.
TCF-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TCF7L1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TCF7L1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TCF7L1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TCF7L1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.