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Synapsin IIa Double Nickase Plasmid (m) | sc-423234-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Synapsin IIa Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423234-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Syn2 kodiert Synapsin IIa, ein mit synaptischen Vesikeln assoziiertes Phosphoprotein, das die Neurotransmitterfreisetzung reguliert, indem es Vesikel an das Aktin-Zytoskelett ankoppelt und deren Mobilisierung aus dem Reservepool steuert. Die Funktion von Synapsin IIa wird durch aktivitätsabhängige Phosphorylierung nachgeschaltet zu Kinasen wie PKA, CaMKs und MAPK/ERK moduliert und verknüpft so neuronale Aktivität mit präsynaptischer Plastizität und dem Vesikelzyklus. Über seine Rolle in der Synaptogenese und der kurzfristigen synaptischen Dynamik trägt Syn2 zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen exzitatorischen und inhibitorischen Schaltkreisen bei. Eine Fehlregulation von Synapsin-Signalwegen wurde mit neuroentwicklungsbedingten und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was Syn2 zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung von Mechanismen macht, die einer veränderten synaptischen Transmission zugrunde liegen.
Synapsin IIa Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Syn2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Syn2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Syn2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Syn2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.