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Smad4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400110-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400110-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SMAD4 kodiert Smad4, einen zentralen Koregulator der kanonischen TGF-β- und BMP-Signalübertragung, der heteromere Komplexe mit rezeptorregulierten SMADs bildet, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die Proliferation, Differenzierung und die epithelial–mesenchymale Dynamik regulieren. Nach ligandinduzierter Rezeptoraktivierung reichern sich Smad4-haltige Komplexe im Zellkern an und integrieren Signale aus Signalwegen wie MAPK, WNT/β-Catenin und PI3K/AKT, um eine kontextabhängige Genexpression zu formen. Eine Störung von SMAD4 verändert die TGF-β-abhängige Wachstumskontrolle und die Gewebehomöostase und wird häufig mit einem Verlust der Tumorsuppressorfunktion bei gastrointestinalen und pankreatischen Malignomen in Verbindung gebracht. Als Signaldrehscheibe ist SMAD4 umfassend untersucht, unter anderem hinsichtlich seiner Rollen in der Entwicklung, in fibroseassoziierten Transkriptionszuständen und in der immunmodulatorischen Genregulation.
Smad4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMAD4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMAD4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMAD4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMAD4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.