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Ron β CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400489-ACT | 20 µg | $397.00 |
MST1R kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase RON, einschließlich der Ron-β-Signalkette, die die ligandenabhängige Rezeptoraktivierung und nachgeschaltete Phosphorylierungskaskaden vermittelt. RON integriert Signale, die die Motilität epithelialer Zellen, die Polarisierung von Makrophagen und den Entzündungstonus regulieren; die Signalweiterleitung erfolgt dabei über Signalwege wie PI3K–AKT, RAS–MAPK und STAT, um Programme für Überleben, Migration und Differenzierung zu koordinieren. Eine aberrante MST1R/RON-Aktivität wurde in verschiedenen Krankheitskontexten mit fehlregulierter Gewebeumgestaltung, invasiven Phänotypen und veränderter Signalgebung im immunologischen Mikromilieu in Verbindung gebracht, was RON zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung des Verhaltens von Rezeptor-Tyrosinkinase-Netzwerken macht. In humanen Modellsystemen unterstützt Ron β mechanistische Studien zur Rezeptoraktivierung, zum Cross-Talk mit der MET-Familien-Signalgebung sowie zu transkriptionellen Outputs, die mit Adhäsion und Zytokinantworten verknüpft sind.
Ron β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MST1R-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ron β Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MST1R-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MST1R-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ron β-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MST1R-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ron β-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ron β-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MST1R-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.