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Pellino 3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405232-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PELI3** kodiert **Pellino 3**, eine RING-Typ-E3-Ubiquitin-Ligase, die in der angeborenen Immun-Signalübertragung als Gerüstprotein und Regulator der Ubiquitinierung fungiert. Pellino 3 ist an Toll-like-Rezeptor- und Interleukin-1-Rezeptor-Signalwegen beteiligt, indem es die ubiquitinabhängige Assemblierung von Signalkomplexen moduliert, die die Aktivierung von **NF-κB** und **MAPK** sowie die nachgeschaltete Expression entzündungsrelevanter Gene beeinflussen. Durch die Kontrolle von Proteinumsatz und Signalstärke wurde **PELI3** im Kontext von Wirtsabwehr, Zytokinantworten und zellulärer Stress-Signalgebung untersucht. Eine fehlregulierte Signalwegaktivität unter Beteiligung von Ubiquitin-Ligasen der Pellino-Familie ist für Entzündungs-assoziierte Krankheitsmechanismen und funktionelle Phänotypen von Immunzellen relevant.
Pellino 3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PELI3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PELI3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PELI3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PELI3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.