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mSHMT Double Nickase Plasmid (h) | sc-402609-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mSHMT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402609-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SHMT2 kodiert die mitochondriale Serin-Hydroxymethyltransferase (mSHMT), ein PLP-abhängiges Enzym, das im mitochondrialen Ein-Kohlenstoff-Zyklus die reversible Umwandlung von Serin zu Glycin katalysiert und dabei 5,10-Methylentetrahydrofolat erzeugt. Diese Aktivität unterstützt den folatvermittelten Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel, indem sie die Umwandlung von Aminosäuren mit der Nukleotidbiosynthese, der Redoxhomöostase und der mitochondrialen Funktion koppelt. Über seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Formiatversorgung des zytosolischen Folatpools beeinflusst SHMT2 die Fähigkeit zur DNA-Replikation und -Reparatur sowie zelluläre Reaktionen auf metabolischen und oxidativen Stress. Eine Fehlregulation SHMT2-assoziierter Signal- und Stoffwechselwege wurde mit proliferativen und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird u. a. im Kontext des Tumorstoffwechsels und mitochondrialer Dysfunktion untersucht.
mSHMT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SHMT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SHMT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SHMT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SHMT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.