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mitochondrial ferritin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401694-ACT | 20 µg | $397.00 |
FTMT kodiert das mitochondriale Ferritin, ein intramitochondriales Eisenspeicherprotein, das zweiwertiges Eisen (Fe²⁺) bindet und so die durch Eisen katalysierte Bildung reaktiver Sauerstoffspezies begrenzt. Indem FTMT das labile Eisen in der mitochondrialen Matrix puffert, beeinflusst es die Eisenhomöostase, den Häm- sowie den Eisen-Schwefel-Cluster-Stoffwechsel und das allgemeine mitochondriale Redoxgleichgewicht. Veränderte FTMT-Expression wurde mit einer erhöhten zellulären Anfälligkeit unter oxidativem Stress in Verbindung gebracht und wird im Kontext von Neurodegeneration, anämieassoziierter Eisenfehlregulation und mitochondrialer Dysfunktion untersucht. Als „Torwächter“ des mitochondrialen Eisens wird FTMT häufig hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Atmung, metabolische Umprogrammierung und Stressantwort-Signalwege erforscht.
mitochondrial ferritin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FTMT-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
mitochondrial ferritin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FTMT-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FTMT-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen mitochondrial ferritin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FTMT-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von mitochondrial ferritin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des mitochondrial ferritin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FTMT-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.