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HECTD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409864-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HECTD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409864-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HECTD1 kodiert eine HECT-Domänen-E3-Ubiquitin-Ligase, die die Ubiquitinierung von Proteinen und deren proteasomenabhängigen Abbau reguliert und dadurch Signaltransduktion sowie die Organisation des Zytoskeletts mitprägt. Als Modulator der ubiquitinvermittelten Qualitätskontrolle wurde HECTD1 mit Prozessen wie Stressantwort-Signalgebung, Zellmigration und entwicklungsbiologischer Regulation in Verbindung gebracht, indem es die Stabilität und den Transport von Substraten steuert. Eine Störung der HECTD1-Aktivität kann die Dynamik von Signalwegen verändern, die den Zellzyklus und morphogenetische Programme beeinflussen, was es für Studien zu fehlreguliertem Wachstum und Gewebemusterbildung relevant macht. Seine Funktion als Ubiquitin-Ligase macht HECTD1 zudem zu einem nützlichen Knotenpunkt, um das Zusammenspiel zwischen Ubiquitinierung, Proteinhomöostase und transkriptionellen Antworten zu untersuchen.
HECTD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HECTD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HECTD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HECTD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HECTD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.