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GFAP CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400130-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das gliale fibrilläre saure Protein (GFAP) ist ein Intermediärfilament-Protein, das die Identität von Astrozyten definiert und zur Organisation des Zytoskeletts, zur mechanischen Stabilität der Zelle sowie zum Umbau zellulärer Fortsätze im Zentralnervensystem beiträgt. Die Dynamik von GFAP steht in Wechselwirkung mit Programmen der Astrozytenreaktivität und mit Signalnetzwerken wie JAK/STAT und MAPK, die Gliose, Neuroinflammation und Gewebereparaturantworten modulieren. Eine veränderte GFAP-Expression und Filamentarchitektur wird mit Astrozytendysfunktion bei neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht, und GFAP wird широко als molekularer Marker für den Aktivierungszustand und die Zelllinie von Astrozyten verwendet. Die experimentelle Modulation von GFAP unterstützt Studien zur Astrozytenreifung, zu Neuron-Glia-Interaktionen und zum stressresponsiven Umbau des Zytoskeletts.
GFAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GFAP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GFAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GFAP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GFAP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GFAP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GFAP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GFAP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GFAP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GFAP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.