Date published: 2026-7-22

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FAM20A CRISPR Activation Plasmid (h): sc-409969-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • FAM20A CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • FAM20A CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom FAM20A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom FAM20A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der FAM20A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    FAM20A CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-409969-ACT
    20 µg
    $397.00

    FAM20A CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-409969-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    FAM20A kodiert ein sezerniertes und Golgi-assoziiertes Protein, das als katalytisch inaktives Mitglied der FAM20-Familie fungiert und als regulatorischer Partner von FAM20C wirkt, wodurch es die Phosphorylierung extrazellulärer und sezernierter Proteine beeinflusst. Über diese Modulation der Signalübertragung im sekretorischen Weg trägt FAM20A zur Organisation der extrazellulären Matrix, zur Schmelzbildung und zu mineralisationsassoziierten Prozessen in epithelialen und odontogenen Geweben bei. Eine veränderte FAM20A-Aktivität wurde mit Defekten der Amelogenese und Phänotypen ektoper Verkalkung in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Biomineralisation und Mechanismen der Gewebehomöostase unterstreicht. Diese Eigenschaften machen FAM20A zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung der Regulation des sezernierten Phosphoproteoms, des Matrix-Remodelings und von Differenzierungsprogrammen in humanen Zellmodellen.

    FAM20A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FAM20A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    FAM20A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FAM20A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FAM20A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FAM20A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FAM20A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FAM20A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FAM20A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FAM20A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.