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Dyskerin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401278-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dyskerin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401278-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DKC1 kodiert Dyskerin, ein essentielles nukleoläres Protein, das als Bestandteil von H/ACA-snoRNP-Komplexen die Pseudouridylierung von rRNA und snRNA katalysiert und damit sowohl die Ribosomenbiogenese als auch die Genauigkeit des prä-mRNA-Spleißens unterstützt. Dyskerin ist zudem mit dem Telomerase-Ribonukleoproteinkomplex assoziiert, stabilisiert die Telomerase-RNA und beeinflusst die Telomererhaltung, wodurch RNA-Modifikation mit Genomstabilität verknüpft wird. Über diese Funktionen wirkt DKC1 auf die Kontrolle der Translation, die Signalweiterleitung bei nukleolärem Stress und Programme der Zellproliferation ein. Genetische Störungen oder Funktionsdefekte von DKC1 werden mit Erkrankungen der Telomerbiologie und Ribosomopathien in Verbindung gebracht und schlagen damit eine mechanistische Brücke zwischen beeinträchtigter RNA-Prozessierung und veränderter zellulärer Homöostase.
Dyskerin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DKC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DKC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DKC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DKC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.