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Cystinosin Double Nickase Plasmid (h) | sc-405040-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cystinosin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405040-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTNS kodiert Cystinosin, einen H+-getriebenen Cystin-Transporter in der lysosomalen Membran, der den Export von Cystin aus dem lysosomalen Lumen ins Zytosol vermittelt und so zur intrazellulären Thiol-Homöostase beiträgt. Durch die Kontrolle der Cystinverarbeitung im endolysosomalen System beeinflusst Cystinosin die Lysosomenfunktion, das Redoxgleichgewicht und nachgeschaltete zelluläre Stressantworten. Eine Störung von CTNS beeinträchtigt den lysosomalen Aminosäuretransport und kann die Dynamik des Autophagie-Lysosomen-Systems verändern, wodurch CTNS einen wichtigen Knotenpunkt für die Untersuchung der Proteostase von Organellen darstellt. Ein Loss-of-Function von CTNS ist mit Cystinose assoziiert, einer lysosomalen Speicherkrankheit, die durch intrazelluläre Cystinakkumulation und eine multisystemische zelluläre Dysfunktion gekennzeichnet ist.
Cystinosin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTNS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTNS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTNS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTNS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.