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CYP17A1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401918-ACT | 20 µg | $397.00 |
CYP17A1 kodiert das Cytochrom P450 17A1, eine mikrosomale Monooxygenase, die in steroidogenen Geweben sowohl 17α-Hydroxylase- als auch 17,20-Lyase-Reaktionen katalysiert und damit den Stofffluss durch die Biosynthese von Glukokortikoiden und Sexualsteroiden steuert. Als zentraler Knotenpunkt im Steroidhormon-Signalweg beeinflusst CYP17A1 die nachgeschaltete Androgen- und Estrogenproduktion und trägt über die koordinierte Aktivität mit anderen P450-Enzymen und Redox-Partnern im endoplasmatischen Retikulum zur endokrinen Regulation bei. Eine veränderte CYP17A1-Expression oder Enzymfunktion wurde mit einem Ungleichgewicht der Steroidogenese und endokrinen Phänotypen in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien des Hormonstoffwechsels und signalabhängiger Transkriptionsprogramme macht. Die experimentelle Modulation von CYP17A1 unterstützt Untersuchungen zu steroidgetriebenen Zellzuständen, metabolischer Umprogrammierung und Signalweg-Crosstalk, die für die endokrine Biologie relevant sind.
CYP17A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP17A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP17A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP17A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP17A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP17A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP17A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP17A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP17A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP17A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.