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CD39 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402644-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD39 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402644-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **ENTPD1** kodiert **CD39** (Ectonukleosid-Triphosphat-Diphosphohydrolase 1), ein an der Zelloberfläche lokalisiertes Ektoenzym, das extrazelluläres ATP und ADP zu AMP hydrolysiert und dadurch purinerge Signalwege sowie nukleotidgetriebene Entzündungssignale prägt. Durch die Kontrolle der Substratverfügbarkeit für die CD73-vermittelte Adenosinproduktion trägt CD39 zur Regulation der Leukozytenaktivierung, der endothelialen Homöostase, der Thrombozytenreaktivität und des Gewebeschutzes unter Stress bei. Die ENTPD1-Aktivität greift in die P2-Rezeptor-Signalgebung, hypoxieassoziierte Programme und immunmetabolische Signalwege ein, die die Zytokinfreisetzung und die Barrierefunktion beeinflussen. Eine fehlregulierte CD39-Expression oder -Aktivität wurde in experimentellen Systemen mit Tumor-Immunevasion, chronischer Entzündung, vaskulärer Dysfunktion und thromboseassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht.
CD39 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENTPD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENTPD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENTPD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENTPD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.