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ZAP Double Nickase Plasmid (m) | sc-429710-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZAP Double Nickase Plasmid (m2) | sc-429710-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Zc3hav1** kodiert das Zinc-Finger-Antiviralprotein (**ZAP**), einen durch Interferon induzierten, RNA-bindenden Faktor, der unterschiedliche RNA-Viren einschränkt, indem er CpG-angereicherte virale Transkripte erkennt und deren Abbau fördert. ZAP koordiniert antivirale Signale der angeborenen Immunität, indem es RNA-Abbau- und Translationskontrollwege einbindet und mit E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen wie **TRIM25** interagiert, um die Restriktion zu verstärken. Über diese Aktivitäten trägt ZAP dazu bei, zelluläre Antworten auf Infektion und Entzündung zu formen, beeinflusst interferongetriebene Transkriptionsprogramme und den stressassoziierten RNA-Stoffwechsel. Eine veränderte ZAP-Aktivität wurde mit Unterschieden in der Virusempfänglichkeit in Verbindung gebracht und kann immunbezogene Phänotypen modulieren, die für die Infektionsbiologie und Wirt–Pathogen-Interaktionen relevant sind.
ZAP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Zc3hav1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Zc3hav1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Zc3hav1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Zc3hav1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.