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Waf1/Cip1/CDKN1A p21 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400013-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Waf1/Cip1/CDKN1A p21 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400013-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CDKN1A kodiert den cyclinabhängigen Kinaseinhibitor p21 (Waf1/Cip1), einen zentralen Effektor der p53-Signalgebung, der die CDK2-/CDK1-Aktivität bremst und so die Zellzyklus-Checkpoints an den Übergängen G1/S und G2/M durchsetzt. p21 integriert Signale aus DNA-Schäden, oxidativem Stress und onkogenem Signaling, um Zellzyklusarrest, DNA-Reparatur, Seneszenz und kontextabhängige Apoptose zu koordinieren. Durch Interaktionen mit PCNA sowie Cyclin–CDK-Komplexen moduliert es die Replikationsdynamik und die Genomstabilität und verknüpft damit die Checkpoint-Kontrolle mit Antworten auf Replikationsstress. Eine dysregulierte CDKN1A-Expression ist breit mit Tumorentstehung und Phänotypen der Therapieresistenz assoziiert; zudem ist sie relevant für Entzündung und altersassoziierte Programme zellulärer Seneszenz.
Waf1/Cip1/CDKN1A p21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDKN1A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Waf1/Cip1/CDKN1A p21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDKN1A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDKN1A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Waf1/Cip1/CDKN1A p21-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDKN1A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Waf1/Cip1/CDKN1A p21-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Waf1/Cip1/CDKN1A p21-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDKN1A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.