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STC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405292-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
STC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405292-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Stanniocalcin 2 (STC2) ist ein sezerniertes glykoproteinisches Hormon, das an der Homöostase von Kalzium und Phosphat sowie an umfassenderen stressadaptiven Programmen in menschlichen Zellen beteiligt ist. Es wird durch Hypoxie- und endoplasmatisches-Retikulum(ER)-Stress-Signale reguliert und greift in Signalwege ein, die oxidativen Stress, den mitochondrialen Stoffwechsel und das Zellüberleben steuern, einschließlich HIF‑1- und Unfolded-Protein-Response(UPR)-Netzwerken. Die STC2-Expression wurde mit veränderten Proliferations- und Invasionsphänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext der Tumorbiologie untersucht, wo sie mit Stressreaktionen des Mikromilieus korreliert. Über die Onkologie hinaus wird STC2 in der metabolischen und kardiovaskulären Forschung hinsichtlich seiner Rollen in zellulärem Schutz, Gewebeumbau und entzündungsassoziierter Signalübertragung untersucht.
STC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.