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STC1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423182-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
STC1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423182-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Stanniocalcin 1 (STC1), kodiert durch das Mausgen *Stc1*, ist ein sezerniertes Glykoproteinhormon, das an der Homöostase von Calcium und Phosphat sowie an umfassenderen, stressadaptiven Signalwegen beteiligt ist. STC1 wird durch hypoxie- und entzündungsassoziierte Programme reguliert und mit der Modulation der mitochondrialen Funktion, von oxidativen Stressantworten und von Zellüberlebenswegen in Verbindung gebracht. In verschiedenen Geweben beeinflusst STC1 angiogene, metabolische und immunbezogene Prozesse und ist damit relevant für Studien zu ischämischen Schäden, Fibrose und tumorausgelöstem Umbau des Mikroumfelds. Veränderte STC1-Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten beobachtet, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt zur Untersuchung von Signalweg-Interaktionen zwischen Stresssignalen und Gewebehomöostase unterstützt.
STC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Stc1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
STC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Stc1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Stc1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen STC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Stc1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von STC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des STC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Stc1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.