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SLX4IP CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-407109-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes SLX4IP (SLX4-interagierendes Protein) ist ein nukleärer Faktor, der über Interaktionen mit Netzwerken strukturspezifischer Endonukleasen und DNA-Reparatur-Scaffolds an der Aufrechterhaltung der Genomintegrität beteiligt ist. Es wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die Replikations-assoziierte DNA-Schadensantworten, die Telomerhomöostase sowie die Auflösung komplexer DNA-Strukturen steuern, die unter Replikationsstress entstehen können. Eine veränderte SLX4IP-Expression wurde mit Mechanismen der Telomerlängenregulation assoziiert, die die proliferative Kapazität von Zellen und Phänotypen der Genomstabilität beeinflussen. Diese Funktionen machen SLX4IP zu einem nützlichen Ziel, um die Verschaltung von DNA-Reparaturwegen, die chromosomale Stabilität und stressadaptive Programme zu untersuchen, die für Krebs und andere mit Genominstabilität verbundene Erkrankungen relevant sind.
SLX4IP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLX4IP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SLX4IP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLX4IP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLX4IP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SLX4IP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLX4IP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SLX4IP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SLX4IP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLX4IP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.