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Pdcd-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401743-ACT | 20 µg | $397.00 |
PDCD4 kodiert Pdcd-4, ein tumorunterdrückerähnliches Protein, das die Translation durch Interaktion mit Initiationsfaktoren und RNA-Helikasen moduliert und dadurch die mRNA-spezifische Proteinsynthese sowie die Kontrolle des Zellwachstums beeinflusst. Pdcd-4 wird über einen phosphorylierungsabhängigen Abbau reguliert und ist damit an Signaleingänge aus den PI3K–AKT–mTOR- und MAPK-Signalwegen gekoppelt, die extrazelluläre Reize mit einer translationalen Reprogrammierung verknüpfen. Eine veränderte PDCD4-Expression wurde in verschiedenen krebsrelevanten Kontexten mit fehlregulierter Proliferation, Invasion und Stressantwort in Verbindung gebracht und wird häufig als Knotenpunkt untersucht, der MikroRNA-Regulation, Apoptose und inflammatorische Signalgebung verbindet. In menschlichen Zellen bietet die Manipulation von PDCD4 ein gut untersuchbares Modell, um zu analysieren, wie translationale Kontrolle onkogene Signalwege und adaptive Antworten prägt.
Pdcd-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PDCD4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Pdcd-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PDCD4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PDCD4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Pdcd-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PDCD4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Pdcd-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Pdcd-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PDCD4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.