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Notch1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400167-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Notch1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400167-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOTCH1 kodiert den transmembranären Rezeptor Notch1, einen zentralen Vermittler der juxtakrinen Signalübertragung, der Zellschicksalsentscheidungen, Gewebemusterbildung sowie die Aufrechterhaltung von Stamm- und Vorläuferzellen steuert. Die Bindung eines Liganden löst eine proteolytische Prozessierung und die Freisetzung der intrazellulären Notch-Domäne aus, die in den Zellkern transloziert, um zusammen mit RBPJ/CSL und Koaktivatoren Transkriptionsprogramme zu regulieren. Die Notch1-Signalgebung greift in Signalwege ein, die Proliferation, Differenzierung, Apoptose und epithelial-mesenchymale Programme steuern, und prägt dadurch Entwicklungs- und Homöostasereaktionen in zahlreichen Geweben. Eine fehlregulierte NOTCH1-Aktivität ist häufig an der Onkogenese, Defekten der Immunzelldifferenzierung und angeborenen Entwicklungsstörungen beteiligt und stellt damit einen wichtigen Knotenpunkt für mechanistische Signalwegstudien dar.
Notch1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOTCH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOTCH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOTCH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOTCH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.