Date published: 2026-7-24

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Nop56 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404035-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Nop56 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Nop56 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Nop56 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Nop56 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der NOP56-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Nop56 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404035-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes **NOP56** kodiert **Nop56**, eine essenzielle nukleoläre Kernkomponente von **Box-C/D-kleinen nukleolären Ribonukleoproteinen (snoRNPs)**, die die **2′-O-Methylierung** und die Prozessierung von **prä-rRNA** während der Ribosomenbiogenese steuern. Durch seine Interaktionen mit **Fibrillarin** und anderen snoRNP-Faktoren unterstützt Nop56 die Reifung von **18S- und 28S-rRNA** sowie die korrekte Assemblierung ribosomaler Untereinheiten und ist damit mit der globalen Translationskapazität und der nukleolären Homöostase verknüpft. Störungen der Ribosomenbiogenese und nukleoläre Stresswege können die Zellzykluskontrolle und Proteostase verändern, wodurch die Funktion von NOP56 für Studien zur Wachstumsregulation und Stressanpassung relevant ist. Zudem wird NOP56 mit repeat-expansions-assoziierten neurodegenerativen Mechanismen bei der **spinozerebellären Ataxie Typ 36 (SCA36)** in Verbindung gebracht, was mechanistische Arbeiten zu RNA-Metabolismus und nukleolärer Dysfunktion motiviert.

    Nop56 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NOP56-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Nop56 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NOP56-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NOP56-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Nop56-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NOP56-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Nop56-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Nop56-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NOP56-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.