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Filamin 3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402897-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Filamin 3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402897-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FLNB kodiert Filamin 3, ein aktinbindendes Gerüstprotein, das F‑Aktin quervernetzt und die kortikale Zytoskelettarchitektur organisiert, um Zellform, Polarität und mechanische Stabilität zu koordinieren. Filamin 3 unterstützt integrinabhängige Adhäsion, Rezeptor-Clusterbildung und Mechanotransduktion, indem es Membranproteine an das Aktinnetzwerk koppelt und die Signalgebung von Rho‑Familie‑GTPasen moduliert; dadurch beeinflusst es Migration und Gewebeumbau. In der Humanbiologie ist eine Störung der Filamin‑Familienfunktion mit veränderter Zytoskelettdynamik und Defekten der Skelettentwicklung verknüpft, und FLNB‑Varianten sind mit vererbten Phänotypen skeletaler Dysplasien assoziiert. Diese Eigenschaften machen FLNB zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung kraftabhängiger Signalwege, des Crosstalks zwischen Zytoskelett und ECM sowie entwicklungsregulierter morphogenetischer Programme.
Filamin 3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FLNB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FLNB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FLNB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FLNB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.