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COPB Double Nickase Plasmid (h) | sc-404275-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COPB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404275-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COPB1 kodiert die COPB‑Untereinheit des Coatomer‑Komplexes I (COPI), einer zentralen Komponente von Vesikelhüllen, die den retrograden Transport vom Golgi-Apparat zum endoplasmatischen Retikulum vermitteln und den intragolgiären Transport regulieren. Über seine Rolle bei der Frachtauswahl und der Vesikelknospung trägt COPB zur Aufrechterhaltung der Golgi-Architektur, der ER‑Homöostase und des Flusses im sekretorischen Weg bei und ist dabei mit Prozessen der Proteostase und Stressantwort – etwa der Unfolded Protein Response – verknüpft. Eine Störung der COPI‑Funktion kann die Proteinsortierung und Membrandynamik beeinträchtigen, mit nachgelagerten Auswirkungen auf Zellviabilität und Signalübertragung; damit ist COPB1 ein nützlicher Ansatzpunkt, um Organell-Kommunikation und Membrantransport in menschlichen Zellen zu untersuchen. Dysregulierte intrazelluläre Transportwege sind häufig an Mechanismen proliferativer und neuroentwicklungsbedingter Erkrankungen beteiligt, was die Forschung zu COPB1‑abhängigen Transportphänotypen motiviert.
COPB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COPB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COPB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COPB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COPB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.