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α1A-AR Double Nickase Plasmid (m) | sc-419021-NIC | 20 µg | $410.00 |
Adra1a kodiert den murinen α1A‑adrenergen Rezeptor (α1A‑AR), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der überwiegend an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase‑C‑Signalgebung, die Produktion von Inositolphosphaten, die Mobilisierung von intrazellulärem Ca2+ sowie die Aktivierung von PKC stimuliert. Über diese Signalwege reguliert der α1A‑AR den Tonus glatter Muskulatur, die vaskuläre Reaktivität und die sympathische Neurotransmission und kann nachgeschaltet MAPK/ERK‑Signalwege einbinden, um die zelluläre Proliferation und Stressantworten zu beeinflussen. Im Nervensystem und in peripheren Organen verknüpft die Adra1a‑Aktivität Katecholamin‑Signale mit der Funktion von Ionenkanälen und dem kontraktilen Apparat. Eine fehlregulierte adrenerge Signalübertragung unter Beteiligung des α1A‑AR wurde mit kardiovaskulären und autonomen Phänotypen sowie kontextabhängigen Rollen in der Neurophysiologie in Verbindung gebracht, was Adra1a zu einem nützlichen Ziel für die Analyse GPCR‑getriebener Signalnetzwerke macht.
α1A-AR Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adra1a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adra1a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adra1a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adra1a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.