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WDR82 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406963-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
WDR82 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406963-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **WDR82** kodiert ein WD-Repeat-haltiges Protein, das als regulatorischer Adapter in nukleären Komplexen wirkt, die Transkription und Chromatinzustand steuern. WDR82 ist vor allem dafür bekannt, den Phosphorylierungsstatus der C-terminalen Domäne (CTD) der RNA-Polymerase II mit der Rekrutierung histonmodifizierender Aktivitäten zu koppeln, einschließlich der H3K4-Methylierungsmaschinerie, und dadurch die promotornahe Genregulation zu beeinflussen. Über diese Funktionen trägt es zur RNA-Prozessierung und zur Transkriptionsfidelität in Signalwegen bei, die Genexpressionsprogramme im Kontext von Zellzyklus und Differenzierung koordinieren. Eine Fehlregulation der mit WDR82 verbundenen Chromatin- und Transkriptionskontrolle wird in der Krebsbiologie und bei anderen Erkrankungen untersucht, die mit aberranter epigenetischer Regulation verknüpft sind.
WDR82 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des WDR82-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von WDR82 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die WDR82-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit WDR82-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.