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WDR7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404232-ACT | 20 µg | $397.00 |
WDR7 (WD-Repeat-Domäne 7) kodiert ein WD40-Repeat-Gerüstprotein, das voraussichtlich die Assemblierung von Multiproteinkomplexen vermittelt und Protein-Protein-Interaktionen im Zytoplasma koordiniert. Obwohl seine mechanistischen Funktionen noch nicht vollständig geklärt sind, wird WDR7 mit der Regulation intrazellulärer Signalwege sowie mit vesikulären bzw. trafficking-assoziierten Prozessen in Verbindung gebracht, die von einer geordneten Komplexbildung abhängen. In humangenetischen Studien wurde WDR7 mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen assoziiert, was weitere Untersuchungen dazu stützt, wie eine veränderte WDR7-Dosierung neuronale Signalnetzwerke und die zelluläre Homöostase stört. Diese Eigenschaften machen WDR7 zu einem relevanten Ziel für Pathway-Mapping und funktionelle Genomik in krankheitsrelevanten Zellmodellen.
WDR7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen WDR7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
WDR7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des WDR7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der WDR7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen WDR7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native WDR7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von WDR7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des WDR7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem WDR7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.