Date published: 2026-8-30

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TNF-R1 Double Nickase Plasmid (m2): sc-423442-NIC-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das TNF-R1 Double Nickase Plasmid (m2) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • TNF-R1 Double-Nickase-Plasmid (m2) und TNF-R1 Double-Nickase-Plasmid (m22) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Tnfrsf1a abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: TNF-R1: sc-8436
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    TNF-R1 Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-423442-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das murine Gen Tnfrsf1a kodiert den Tumornekrosefaktor‑Rezeptor 1 (TNF‑R1), einen ubiquitär exprimierten TNF‑Rezeptor, der TNF bindet und eine Signaltransduktion auslöst, welche Entzündung, Zellüberleben und programmierten Zelltod steuert. Nach Ligandenbindung bildet TNF‑R1 membranständige und zytosolische Signalgebungskomplexe, die die Aktivierung von NF‑κB und MAPK sowie die Caspase‑abhängige Apoptose und die RIPK‑vermittelte Nekroptose regulieren und damit Signale der angeborenen Immunität mit Transkriptions- und Zelltodprogrammen verknüpfen. Eine Fehlregulation der TNF‑R1‑Signalgebung ist an entzündlichen und autoimmunen Pathomechanismen, neuroinflammatorischen Prozessen und Gewebeschädigungsreaktionen beteiligt, wodurch Tnfrsf1a einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der zytokingesteuerten Homöostase darstellt. Geneditierung von Tnfrsf1a in Mausmodellen ermöglicht die mechanistische Analyse von TNF‑Signalnetzwerken, der Funktion von Rezeptordomänen und zelltypspezifischer Beiträge zu immunvermittelten Krankheitsphänotypen.

    TNF-R1 Das Double-Nickase-Plasmid (m2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnfrsf1a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnfrsf1a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnfrsf1a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnfrsf1a-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.