Date published: 2026-8-28

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spectrin β III CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402980-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • spectrin β III CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • spectrin β III CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom spectrin β III CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom spectrin β III CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SPTBN2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: spectrin β III: sc-515737
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    spectrin β III CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402980-ACT
    20 µg
    $397.00

    SPTBN2 kodiert das humane Spektrin βIII, ein zytoskelettales Gerüstprotein, das mit α‑Spektrinen Heterotetramere bildet, um kortikale Aktin-Netzwerke zu stabilisieren und Membran-Mikrodomänen zu organisieren. Spektrin βIII trägt zur Aufrechterhaltung der Zellform und mechanischen Belastbarkeit bei und koordiniert zugleich den Transport sowie die Lokalisierung von Ionenkanälen, Rezeptoren und Signalkomplexen; damit verknüpft es die Dynamik des Zytoskeletts mit Prozessen wie Neuritenauswachsung und synaptischer Organisation. In Neuronen ist SPTBN2 besonders relevant für die Entwicklung des Kleinhirns und die Funktion von Purkinje-Zellen, und eine Fehlregulation wird mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen SPTBN2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung zytoskelettaler Signalwege, der Kompartimentierung von Membranproteinen und aktin‑spektrinabhängiger Stressantworten.

    spectrin β III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SPTBN2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    spectrin β III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SPTBN2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SPTBN2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen spectrin β III-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SPTBN2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von spectrin β III-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des spectrin β III-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SPTBN2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.