Date published: 2026-7-12

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PMS2 Double Nickase Plasmid (m): sc-422324-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das PMS2 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • PMS2 Double-Nickase-Plasmid (m) und PMS2 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Pms2 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PMS2: sc-25315
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    PMS2 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-422324-NIC
    20 µg
    $410.00

    Das Mausgen *Pms2* kodiert PMS2, eine zentrale Komponente des MutLα‑Komplexes mit MLH1, der die DNA‑Mismatch‑Reparatur nach Replikationsfehlern koordiniert. PMS2 stellt eine Endonuklease‑Aktivität bereit, die dazu beiträgt, Exzisions‑ und Neusyntheseschritte einzuleiten, und verknüpft die Mismatcherkennung über Interaktionen mit PCNA, EXO1 und DNA‑Polymerasen mit nachgeschalteten Reparaturprozessen. Durch diese Mechanismen trägt PMS2 zur Genomstabilität, zur Unterdrückung von Mikrosatelliteninstabilität und zur Aufrechterhaltung der Treue des Zellzyklus bei. Eine gestörte PMS2‑Funktion ist mit erhöhten Mutationsraten assoziiert und wurde mit Krebsprädispositionssyndromen sowie allgemeineren, DNA‑reparaturbezogenen Krankheitsmechanismen in Verbindung gebracht, was PMS2 zu einem wichtigen Ziel für die Untersuchung von Mutagenese und Checkpoint‑Antworten in Mausmodellen macht.

    PMS2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Pms2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Pms2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Pms2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Pms2-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.