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P15RS CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403743-ACT | 20 µg | $397.00 |
RPRD1A kodiert das humane Protein P15RS, einen CTD‑interagierenden Faktor, der mit der RNA‑Polymerase II assoziiert und dazu beiträgt, Transkription mit der kotranskriptionellen RNA‑Prozessierung zu koppeln. Durch die Modulation der Phosphorylierungsdynamik der Polymerase‑CTD sowie durch Interaktionen mit Transkriptionsregulatoren beeinflusst P15RS Genexpressionsprogramme, die mit Zellzyklus‑Kontrolle, DNA‑Schadenssignalisierung und chromatinassoziierten Prozessen verknüpft sind. Eine Fehlregulation der Transkriptionskontrolle und der RNA‑Prozessierung ist ein wiederkehrendes Merkmal proliferativer und stressantwortbezogener Phänotypen, wodurch RPRD1A ein nützliches Ziel für mechanistische Studien in der Krebsbiologie und bei verwandten Störungen der Genexpression darstellt. Forschende nutzen Eingriffe in RPRD1A häufig, um Transkriptionsnetzwerke zu kartieren, RNA‑Polymerase‑II‑abhängige Signalwege zu untersuchen und nachgelagerte transkriptomische und proteomische Veränderungen zu profilieren.
P15RS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RPRD1A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
P15RS Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RPRD1A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RPRD1A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen P15RS-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RPRD1A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von P15RS-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des P15RS-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RPRD1A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.