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mHMGCS Double Nickase Plasmid (h) | sc-403941-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mHMGCS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403941-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HMGCS2 kodiert die mitochondriale 3‑Hydroxy‑3‑methylglutaryl‑CoA‑Synthase (mHMGCS), das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der hepatischen Ketogenese, das Acetoacetyl‑CoA und Acetyl‑CoA zu HMG‑CoA umsetzt. Diese Aktivität verknüpft die β‑Oxidation von Fettsäuren mit der Bildung von Ketonkörpern und unterstützt die metabolische Anpassung während des Fastens und anderer Zustände mit Nährstoffstress. Die Funktion von mHMGCS ist in die mitochondriale Verarbeitung von Acetyl‑CoA, die Redox‑Balance und Signalwege der Energiehomöostase eingebettet; Fehlregulationen werden mit angeborenen Störungen der Ketonkörpersynthese und weiter gefassten metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht. Eine veränderte HMGCS2‑Expression wurde zudem im Kontext des Leberstoffwechsels, von Antworten auf oxidativen Stress und von krankheitsrelevanten metabolischen Umprogrammierungen in bestimmten zellulären Zuständen untersucht.
mHMGCS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HMGCS2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HMGCS2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HMGCS2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HMGCS2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.