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LDH-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-400403-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LDH-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400403-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **LDHA** kodiert die Laktatdehydrogenase A (LDH-A), ein zytosolisches Enzym, das die Umwandlung von Pyruvat und Laktat katalysiert und dabei gleichzeitig das NADH/NAD+-System recycelt, wodurch die glykolytische ATP-Produktion unter stark proliferativen oder hypoxischen Bedingungen unterstützt wird. LDH-A ist ein zentraler Knotenpunkt im zentralen Kohlenstoffstoffwechsel: Es verbindet die Glykolyse mit der Laktatfermentation und beeinflusst das Redoxgleichgewicht, den Pyruvatfluss sowie den Metabolitenaustausch mit dem extrazellulären Mikromilieu. Über seinen Einfluss auf die NAD+-Regeneration und die Laktatabgabe trägt LDH-A zu einer metabolischen Umprogrammierung bei, die mit veränderter Glukoseverwertung und Stressanpassung einhergeht. Eine dysregulierte **LDHA**-Expression oder -Aktivität wurde mit Stoffwechselphänotypen in mehreren Krankheitskontexten in Verbindung gebracht und wird häufig im Zusammenhang mit Proliferation, Hypoxiesignalgebung und bioenergetischer Plastizität untersucht.
LDH-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LDHA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LDHA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LDHA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LDHA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.