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KLRG2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415620-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KLRG2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415620-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KLRG2 kodiert ein Mitglied der Killer-Cell-Lectin-like-Rezeptorfamilie, das auf Subpopulationen zytotoxischer Lymphozyten exprimiert wird. Es wird angenommen, dass KLRG2 die Aktivierung von Immunzellen und deren Effektorfunktionen über rezeptorvermittelte Signalübertragung an der Zelloberfläche moduliert. Als Teil einer umfassenderen regulatorischen Schaltkreise von NK- und T-Zellen kann KLRG2 die Immunüberwachung, die Zytokinantwort und zytotoxische Programme beeinflussen, die das Ausmaß von Gewebeentzündungen prägen. Eine fehlregulierte Signalgebung über hemmende/aktivierende Rezeptoren dieser Familie ist relevant für Mechanismen der Immunflucht bei Krebs sowie für aberrante Immunaktivierung in chronisch-entzündlichen Situationen. Die Untersuchung von KLRG2 unterstützt mechanistische Analysen rezeptorgetriebener Checkpoints in der Biologie menschlicher Immunzellen und in Tumor–Immun-Interaktionen.
KLRG2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KLRG2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KLRG2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KLRG2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KLRG2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.