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Keratin 81 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405797-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Keratin 81 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405797-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT81 kodiert Keratin 81, ein Typ‑II‑Haarkeratin, das sich zusammen mit Typ‑I‑Keratinen zu Intermediärfilamenten assemblieren kann, die im differenzierten Epithel des Haarfollikels Zugfestigkeit und strukturelle Organisation vermitteln. Keratin 81 trägt über regulierte Filamentassemblierung, Quervernetzung und differenzierungsabhängige Expression zur zytoskelettalen Integrität, zur Zellmechanik und zur Architektur keratinisierter Strukturen bei. Seine Funktion ist in Programme der epithelialen Differenzierung sowie in Stressantwort‑Signalwege eingebettet, die die Filamentdynamik und die Gewebestabilität beeinflussen. Veränderungen in der KRT81‑Sequenz oder ‑Expression sind mit Phänotypen einer fragilen Haarschaftstruktur und verwandten Störungen der Haarfaserbildung assoziiert, wodurch KRT81 ein relevantes Ziel für die Untersuchung der Biologie von Keratinnetzwerken darstellt.
Keratin 81 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT81-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT81 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT81-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT81-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.