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IK1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402139-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IK1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402139-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes **KCNN4** kodiert **IK1 (KCa3.1)**, einen **Ca2+-aktivierten Kaliumkanal** mit **intermediärer Leitfähigkeit**, der intrazelluläre Ca2+-Signale mit einer **Hyperpolarisierung der Membran** und einem **anhaltenden Ca2+-Einstrom** koppelt. Die IK1-Aktivität beeinflusst die **Regulation des Zellvolumens**, den **Chloridtransport** sowie **Ca2+-abhängige Transkriptionsprogramme** und unterstützt damit Prozesse wie **Aktivierung, Proliferation und Migration von Immunzellen**. Über seine Effekte auf Membranpotenzial und Ca2+-Dynamik ist KCNN4 in Signalnetzwerke eingebunden, die **entzündliche Antworten** und **stromal–immune Interaktionen** prägen, und ist daher relevant für die Untersuchung von Mechanismen, die an **Autoimmunität**, **Fibrose** und der Biologie des **Tumormikromilieus** beteiligt sind.
IK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KCNN4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KCNN4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KCNN4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KCNN4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KCNN4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.