Date published: 2026-7-10

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Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (h): sc-400203-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double-Nickase-Plasmid (h) und Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf HDAC1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Histone Deacetylase 1: sc-81598
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    Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400203-NIC
    20 µg
    $410.00

    Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400203-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane Gen **HDAC1** kodiert die Histon-Deacetylase 1, eine Lysin-Deacetylase der Klasse I, die Chromatin durch das Entfernen von Acetylgruppen von Histonschwänzen verdichtet und dadurch Transkriptionsprogramme moduliert. HDAC1 wirkt in Corepressor-Komplexen wie **Sin3**, **NuRD** und **CoREST** und verknüpft epigenetische Regulation mit Zellzyklusprogression, DNA-Replikation und -Reparatur sowie Differenzierung. Durch Crosstalk mit Signalwegen, darunter p53-abhängige Transkription, RB/E2F-Kontrolle und stressresponsive Signalübertragung, trägt HDAC1 zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität und einer koordinierten Genexpression bei. Eine fehlregulierte HDAC1-Aktivität und veränderte Chromatinzustände sind häufig mit onkogener transkriptioneller Reprogrammierung und aberranter Proliferation assoziiert und machen HDAC1 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien der epigenetischen Kontrolle in krankheitsrelevanten Kontexten.

    Histone Deacetylase 1 (HDAC1) Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HDAC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HDAC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HDAC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HDAC1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.