Date published: 2026-7-21

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GDF-9 Double Nickase Plasmid (h): sc-402257-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GDF-9 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GDF-9 Double-Nickase-Plasmid (h) und GDF-9 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GDF9 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GDF-9: sc-514933
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    GDF-9 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-402257-NIC
    20 µg
    $410.00

    GDF-9 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-402257-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    GDF9 kodiert den Wachstumsdifferenzierungsfaktor 9 (GDF-9), einen von der Oozyte sezernierten Liganden der TGF-β-Superfamilie, der hauptsächlich über BMP/TGF-β-Rezeptorkomplexe signalisiert und SMAD2/3-abhängige Transkriptionsprogramme aktiviert. Er ist ein zentraler parakriner Regulator der Proliferation von Granulosazellen, der Cumulusexpansion sowie der bidirektionalen Kommunikation zwischen Oozyte und somatischen Zellen, die die Follikulogenese und die Oozytenkompetenz unterstützt. Die GDF-9-Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen des Umbaus der extrazellulären Matrix und der Differenzierung, die die Reifung des Ovarialfollikels und die Ovulation koordinieren. Eine dysregulierte GDF9-Expression oder -Funktion ist mit einer beeinträchtigten Follikelentwicklung und reproduktionsendokrinen Phänotypen assoziiert und macht GDF9 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien in der Ovarialbiologie.

    GDF-9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GDF9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GDF9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GDF9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GDF9-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.