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DGK-α Double Nickase Plasmid (h) | sc-403975-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DGK-α Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403975-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Diacylglycerolkinase alpha (DGK-α), kodiert durch das humane DGKA-Gen, phosphoryliert Diacylglycerol zu Phosphatidsäure und steuert damit Stärke und Dauer der lipiden Second-Messenger-Signalgebung. Durch diese Umwandlung von DAG zu PA moduliert DGK-α die PKC-abhängige Signalübertragung, den Phosphoinositidstoffwechsel sowie nachgeschaltete Signalwege wie MAPK/ERK und PI3K/AKT, die Proliferation, Migration und Überleben beeinflussen. Die DGK-α-Aktivität prägt außerdem Membrantransport und Zytoskelettdynamik, indem sie die lokale Lipidzusammensetzung in Signalmikrodomänen reguliert. Eine dysregulierte DGKA-Expression oder DGK-α-Signalgebung wurde mit veränderter Aktivierung von Immunzellen und onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, was DGK-α zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien zur durch Lipidkinasen getriebenen Umgestaltung von Signalwegen macht.
DGK-α Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DGKA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DGKA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DGKA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DGKA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.