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DFNA5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424934-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DFNA5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424934-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Dfna5** kodiert DFNA5, auch bekannt als **Gasdermin E (GSDME)**, einen porenbildenden Effektor, der durch proteolytische Aktivierung eine entzündliche Permeabilisierung der Zellmembran und einen lytischen Zelltod auslösen kann. Nach Spaltung durch **Caspase‑3** lagert sich das N‑terminale Fragment in Membranen ein und fördert sekundäre Nekrose bzw. pyroptoseähnliche Merkmale, wodurch apoptotische Signale mit proinflammatorischen Folgen verknüpft werden. Die DFNA5‑Aktivität überschneidet sich mit intrinsischer Apoptose, mitochondrialen Stressantworten und angeborener Immun-Signalgebung, die die Gewebehomöostase mitbestimmen. Eine Fehlregulation des gasderminvermittelten Zelltods wurde mit entzündlichen Pathologien sowie mit Zellschicksalsentscheidungen in der Krebsbiologie und Neurobiologie in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien in Mausmodellen.
DFNA5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dfna5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dfna5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dfna5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dfna5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.