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CD88 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419395-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD88 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419395-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C5ar1 kodiert CD88, den kanonischen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor für das Komplement‑Anaphylatoxin C5a, und verknüpft damit die Komplementaktivierung mit Leukozytenchemotaxis, Degranulation, oxidativem Burst und Zytokinproduktion. Die CD88‑Signalübertragung aktiviert unter anderem PI3K–AKT, MAPK/ERK, PLCβ‑vermittelten Ca²⁺‑Flux sowie NF‑κB und steuert so die angeborene Immunaktivierung und das Trafficking entzündlicher Zellen. In Mausmodellen wird die Aktivität von C5ar1 häufig im Kontext von Infektionen, steriler Entzündung, Autoimmunität, Neuroinflammation und Gewebeschädigung untersucht, bei denen komplementgetriebene Antworten krankheitsassoziierte Phänotypen beeinflussen. Da CD88 in myeloiden Zellpopulationen und einigen nicht hämatopoetischen Zellen exprimiert wird, stellt es einen zentralen Knotenpunkt dar, um das Zusammenspiel von Komplement und Immunsystem in komplexen Mikroumgebungen zu analysieren.
CD88 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C5ar1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C5ar1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C5ar1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C5ar1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.