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c-Fos CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420400-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Fos-Gen codiert den Immediate-Early-Transkriptionsfaktor c-Fos, eine stimulusresponsive Komponente des AP-1-Komplexes, die mit JUN-Proteinen heterodimerisiert, um Genprogramme zu regulieren, die Proliferation, Differenzierung, Stressanpassung und synaptische Plastizität steuern. c-Fos wird nachgeschaltet von MAPK/ERK-Signalwegen, calciumabhängigen Signalwegen und GPCR-vermittelten Kaskaden rasch induziert und verknüpft so extrazelluläre Signale mit Chromatin- und Transkriptionsremodellierung. Als weit verbreiteter Marker neuronaler Aktivität und zellulärer Aktivierungszustände liefert die Fos-Expression in unterschiedlichen Geweben eine Auslese für die Aktivierung relevanter Signalwege. Eine fehlregulierte AP-1-Aktivität unter Beteiligung von c-Fos wird mit veränderter inflammatorischer Signalübertragung und onkogenen transkriptionellen Netzwerken in Verbindung gebracht, was seine Relevanz in Modellen der Tumorbiologie und Immunregulation unterstreicht.
c-Fos Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Fos-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
c-Fos Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Fos-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Fos-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen c-Fos-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Fos-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von c-Fos-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des c-Fos-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Fos-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.