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ALX3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410682-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALX3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410682-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALX3 kodiert einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der während der kraniofazialen und der Gliedmaßenentwicklung lineagespezifische Genexpressionsprogramme reguliert, indem er über seine paired-type Homeodomäne an DNA bindet. Im Zellkern integriert ALX3 entwicklungsbiologische Signale, um Transkriptionsnetzwerke zu steuern, die die mesenchymale Differenzierung, Musterbildung und Morphogenese bestimmen. Eine fehlregulierte ALX3-Aktivität oder Loss-of-Function-Varianten wurden mit angeborenen kraniofazialen Fehlbildungen und Entwicklungssyndromen in Verbindung gebracht, was ALX3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse genregulatorischer Schaltkreise in der menschlichen Entwicklungsbiologie macht. Daher wird ALX3 häufig im Kontext der Transkriptionskontrolle, enhancergetriebener Regulation und Zellschicksalsfestlegung in relevanten Zellmodellen untersucht.
ALX3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALX3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALX3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALX3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALX3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.