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Aldolase C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400988-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aldolase C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400988-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ALDOC** kodiert die Aldolase C, ein glykolytisches Enzym, das die reversible Spaltung von Fructose-1,6-bisphosphat in Triosephosphate katalysiert und damit den Kohlenhydratstoffwechsel mit der zellulären ATP-Produktion und biosynthetischen Stoffflüssen verknüpft. Aldolase C ist im zentralen Nervensystem besonders stark vertreten und wird häufig als Marker für den metabolischen Zustand von Neuronen und Gliazellen verwendet; ihre Funktionen berühren die Glykolyse, die Energiehomöostase und das Redoxgleichgewicht. Eine veränderte ALDOC-Expression und metabolische Reprogrammierung wurden mit neurologischen Funktionsstörungen in Verbindung gebracht und auch in verschiedenen Tumorkontexten beobachtet, in denen der Umbau glykolytischer Signalwege Proliferation und Stressanpassung unterstützt. Als metabolischer Knotenpunkt bietet ALDOC einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um glykolyseabhängige Signalwege, zelluläre Stressantworten und die gewebespezifische Regulation des Energiestoffwechsels zu untersuchen.
Aldolase C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALDOC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALDOC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALDOC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALDOC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.