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WDR20 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418266-ACT | 20 µg | $397.00 |
WDR20 kodiert ein WD-Repeat-haltiges regulatorisches Protein, das als akzessorischer Faktor für Deubiquitinase-Komplexe fungiert und so die ubiquitinabhängige Kontrolle von Proteinstabilität und Signalübertragung feinjustiert. Durch die Modulation der Deubiquitinierungsaktivität kann WDR20 die Proteostase, die Dauer von Rezeptor- und Kinase-Signalwegen sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme beeinflussen, die Zellwachstum und Stressantworten prägen. Fehlregulierte Ubiquitin-Signalgebung und die Regulation von Deubiquitinasen werden breit mit onkogener Signalübertragung, Neurobiologie und immunologischer Homöostase in Verbindung gebracht, wodurch WDR20 einen nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Pathway-Rewiring in humanen Zellmodellen darstellt. Die Erforschung von WDR20 unterstützt mechanistische Arbeiten zur Ubiquitin-Dynamik, zu Feedbackmechanismen auf Netzwerkebene und zur kontextspezifischen Regulation der Signalstärke.
WDR20 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen WDR20-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
WDR20 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des WDR20-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der WDR20-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen WDR20-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native WDR20-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von WDR20-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des WDR20-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem WDR20-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.