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VCAM-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400135-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VCAM-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400135-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VCAM1 kodiert das vaskuläre Zelladhäsionsmolekül 1 (VCAM-1/CD106), einen induzierbaren Adhäsionsrezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der vor allem auf aktivierten Endothelzellen exprimiert wird. VCAM-1 bindet Integrine wie VLA-4 (α4β1) und α4β7 auf Leukozyten und vermittelt dadurch feste Adhäsion sowie die transendotheliale Migration, indem es inflammatorische Zytokin-Signale (z. B. TNF-α und IL-1) mit Programmen der vaskulären Rekrutierung verknüpft. Diese Achse greift in NF-κB–getriebene transkriptionelle Antworten ein und trägt zur Endothelaktivierung, zum Leukozytenverkehr und zur Gewebeentzündung bei. Eine fehlregulierte VCAM-1-Expression ist mit chronisch entzündlichen Zuständen und vaskulärer Pathologie assoziiert und wird in Studien zu Interaktionen zwischen Immunzellen und Endothel häufig als funktioneller Readout verwendet.
VCAM-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VCAM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VCAM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VCAM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VCAM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.