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UPIIIa CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401796-ACT | 20 µg | $397.00 |
UPK3A kodiert Uroplakin IIIa (UPIIIa), ein tetraspaninähnliches Membranprotein, das sich zusammen mit anderen Uroplakinen zu kristallinen Plaques auf der apikalen Oberfläche urothelialer Schirmzellen (Umbrella Cells) zusammenlagert. Diese Plaques sind ein wesentlicher Bestandteil der terminalen Urotheldifferenzierung und tragen zur Integrität der epithelialen Barriere sowie zur mechanochemischen Stabilität während Blasenfüllung und Miktion bei. UPIIIa ist an der Organisation der urothelialen Membran und am Vesikeltransport beteiligt, der mit der Lieferung der Plaques an die Zelloberfläche verknüpft ist, und verbindet so Differenzierungsprogramme mit der spezialisierten Biogenese der apikalen Membran. Veränderte Uroplakin-Expressionsmuster werden genutzt, um urotheliales Remodeling und Veränderungen des Linien-/Zellzustands in Kontexten wie der epithelialen Verletzungsantwort der Harnblase und der Biologie des Urothelkarzinoms zu untersuchen.
UPIIIa Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen UPK3A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
UPIIIa Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des UPK3A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der UPK3A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen UPIIIa-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native UPK3A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von UPIIIa-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des UPIIIa-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem UPK3A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.